Verfasst von mkx am 12 September, 2010 - 08:44
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Heute gibt es frische Brötchen vom Hafenkiosk, die haben wir gestern nach Absprache mit der Crew noch bestellt. Auf dem Weg dorthin sehen wir im flachen Wasser einen Seestern, einen Krebs und einige kleine Quallen.
Nach dem Frühstück gehen wir dem ein und anderen Stegnachbarn beim Auslaufen zur Hand. Hajo entscheidet, das wir ab heute mit der Sturmfock segeln. Da wir schon Erfahrung mit dem Segel wechseln haben, übernehmen Marco und ich die Aufgabe. Das Ablegen klappt ganz gut und so segeln wir hoch am Wind an Bransø vorbei auf Faenø zu. Georg macht das Steuern sichtlich Spaß und er macht seine Sache richtig gut. An Faenø vorbei passieren wir mit 6 Windstärken und gegen die Strömung die Bahnbrücke zwischen Middelfart und dem Festland. Jetzt heißt es den richtigen Hafen finden, haben wir doch im Handbuch gelesen das es zwei Häfen gibt, der eine aber nur für Boote über 14m Länge gedacht ist. Den haben wir schnell gefunden, hier liegen einige Mehrmaster und so laufen wir den nächsten Hafen mit dem Namen Tel-Ka-Marina an. Das Anlegen wird zum Erlebnis. Marco und ich versuchen mit den Achterleinen das Boot in der Box zu halten und unser Skipper muss Diskussionen führen über das Festmachen an den Pfählen und das er nicht eindampfen kann, wenn die Vorleine am Pfahl eingeklemmt ist. Ich habe mich gefühlt wie Lora Craft;-)
Da es erst Mittag ist entscheiden Hajo, Marco und ich uns die Stadt anzuschauen. Bernd und Georg wollen lieber an Bord bleiben und sich ausruhen. Middelfart ist ein sehr nettes Städtchen mit seinen kleinen Gassen und den liebevoll zurecht gemachten Häusern. Jetzt heißt es Ausschau nach einem Restaurant halten, wollen wir uns doch am Abend mit Bernd und Georg an der Kirche zum Essen gehen treffen. In einer Bierkneipe bekommen wir eine Stadtübersicht in Printform und entscheiden uns für das Restaurant "Artis-Kokken" Hier wird ein Buffet angeboten für 128 Kronen. Das war eine gute Entscheidung, war doch für jeden etwas dabei und allen hat es geschmeckt. Der Rest des Abends verbringt die Crew getrennt, Hajo geht früh schlafen, Bernd und Georg trinken noch ein Bier am Hafen und wir genießen die Ruhe und schauen auf das Treiben auf dem Wasser und den zwei imposanten Brücken vor und neben uns. Ein schöner Tag geht zu Ende.
