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Tag 3: Bagenkop - Arø

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Wir sind wieder die ersten aktiven an Bord, da wir aber niemanden wecken wollen und auch das Frühstück richten nicht jeden Morgen unser Part ist, machen wir uns leise auf den Weg den Ort und den Hafen zu erkunden. Der Hafen ist sehr schick und gepflegt nur fehlt hier ein Hafenmeister, so müssen wir auf einen Stempel für unsere Meilenbücher verzichten. Der Ort wirkt mit den kleinen Häusern und seiner Kirche eher verträumt. Ein Supermarkt gibt es hier in der Nähe des Hafens und wir können uns am Geldautomat vor dem Supermarkt mit Kronen eindecken. Auf dem Rückweg schauen wir uns noch mal die Gegend von oben an, am Hafenanfang steht ein Aussichtsturm und man hat von hier einen tollen Blick. Vor dem Auslaufen, gibt uns Hajo noch einige Infos zum Wetter. Der Wind soll Heute gute 5 Windstärken erreichen. Bernd der schon seit 20 Jahren seinen Segelschein hat, übernimmt das Ablegen.
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Rückwärts aus der Box war die Anweisung von Hajo. Up's hat nicht geklappt also vorwärts quer durch die Boxen. Nach dem Segel setzten und mit achterlichem Wind ist Zeit Georg, der noch nie gesegelt ist, das ein und andere zu erklären, was er auch sehr gerne aufnimmt. Gegen Mittag haben wir den südlichsten Teil von Aerø hinter uns und der Wind hat seine 5 Windstärken erreicht. Mit achterlichem Wind werden wir kräftig voran geschoben. Hier fällt das erste mal auf, wie verschieden die Crew doch ist. Sehen wir die Lifeline als Sicherheit und auch von unserem Skipper gewünscht, bewegen sich andere Crewmitglieder ohne Sicherung auf Deck. Was zu Diskussionen führt, die aber leider ignoriert werden. Das Hafenansteuern gestaltet sich doch etwas schwierig, sehen wir mit 4 Mann eine Gefahrenstelle Ost, sagt uns der Navigator, der warum auch immer unsere Navigation von diesem Tag übernommen hat, das es da keine Tonne geben kann. Hajo muss das Essen kochen unterbrechen und wir schaffen es, immer die Wassertiefe wegen der Grundsee im Auge, den Hafen von Arø zu erreichen. Das Anlegen wird zur Herausforderung, will Hajo doch rückwärts zwischen zwei andere Segelyachten in die Box. Aber auch das schaffen wir nach dem 4 Anlauf. Da die Stimmung an Bord nicht gerade entspannt ist entscheiden wir uns den Hafen und die sanitären Anlagen zu inspizieren. Hier kommt bei uns das erste mal der Gedanke, einen Tag über Land zum nächsten Hafen zu reisen. Entscheiden uns aber doch fürs Segeln und das wir uns unseren Urlaub nicht verderben lassen wollen. Hajo hat in der Zwischenzeit einen überbackenen Blumenkohl mit Kartoffeln gezaubert. Der war sehr lecker.